Für alle Menschen ist es belastend, ja auch schmerzhaft, wenn die Erfüllung stark gehegter Wünsche schwierig und ungewiß erscheint. Insbesondere trifft dies für den unerfüllten Kinderwunsch zu. Durch die vielfältigen medizinischen Behandlungsangebote rückt seine Erfüllbarkeit jedoch in greifbare Nähe. Entsprechend hoch sind der Einsatz und die Erwartung, dass es mit dem ersehnten Nachwuchs klappen möge.
Ein typisches Beispiel aus der Praxis: Ein Ehepaar kommt zur psychologischen Konsultation. Die erste IVF des Paares hat keine Schwangerschaft erbracht. Der seelische Druck vergrößert sich. "Wir haben fest gehofft und geglaubt, dass es mit dieser Methode endlich klappen müsste", sagt die 36-jährige Frau. "Um uns herum werden alle schwanger, nur ich nicht. Mir rennt die Zeit davon."
Es darf also nicht verwundern, wenn viele Paare unter erheblicher Anspannung stehen. Dafür sorgt nicht nur der Erfolgsdruck, der mit jedem Versuch verbunden ist. Der Aufwand der medizinischen Behandlung, die Heimlichkeit dem persönlichen Umfeld gegenüber oder aber seine Erwartungen an den laufenden Behandlungsversuch tragen alle den Stempel „Streß“. Insbesondere gilt dies für die sogenannte Wartezeit, nach dem Einsetzen der Embryonen. Dort erreicht die psychische Belastung ihren Höhepunkt.
Während eine spontane Schwangerschaft unter „lockeren“ Bedingungen zustande kommen kann, sind die Voraussetzungen bei der künstlichen Befruchtung durch diesen psychischen Streß gemindert. Kurzum, die Paare sind meist weit davon entfernt, dem Kinderwunsch und seiner Behandlung heiter und gelassen zu begegnen.
So betrachtet, macht eine psychologische Begleitung des unerfüllten Kinderwunsches jede Menge Sinn. Sie verhilft zu einem gelösteren Umgang mit diesem Thema und leistet damit einen Beitrag zur Verbesserung eines Behandlungserfolges.
Die psychologische Begleitung umfasst unterschiedliche Schwerpunkte:
- Wie Sie für sich als Paar erreichen können, gegenüber dem Kinderwunsch und der medizinischen Behandlung heiter und gelassen zu sein;
- Wie Ihnen Rituale und Kinderwunsch-Hypnose zu Entspannung und Ruhe verhelfen;
- „Ihr Kinderlein kommet …“tönt es in einem alten Weihnachtslied. Was aber können Sie, neben der medizinischen Behandlung tun, um den Kinderlein das Kommen schmackhaft zu machen? Systemische Aufstellung und Hypnose können Ihnen dabei helfen.
- Unterbewußte Blockaden können erkannt und gelöst werden
Paare kommentieren diese Angebote häufig mit folgenden Worten:
"Die Anleitung zu den Übungen war sehr einprägsam und Ihre Stimme beruhigend. Wenn mich die Angst überkommt, dass es dieses Mal wieder nicht geklappt hat, mache ich die Übungen mindestens drei Mal täglich. Das hilf mir, wieder etwas ruhiger zu werden."
"Das Gespräch nach dem Transfer, mit dem Ruheritual, hat mir und meinem Mann sehr viel weitergeholfen."
"Da wir die Behandlung das erste Mal gemacht haben, waren wir angenehm überrascht, dass uns jemand so ausführlich zur Seite gestanden hat. Man bekommt von verschiedenen Paaren doch das eine oder andere mit, aber in der gelassenen Ausführung und die genauen Beschreibungen, das war schon toll! Wir sind uns an dem Tag so vorgekommen, dass wir eine Wertstellung haben."
Ergänzend hierzu sei erwähnt, dass zur Auflösung von Energieblockaden im Unterleib, von Störungen im Hormonhaushalt und im Stoffwechselgeschehen, eine die Fruchtbarkeit fördernde homöopathische Kur sowie das Scenar-Verfahren (bioelektrische Impulse in Zwiesprache mit dem Körper) eingesetzt werden können.
Abschließend noch ein humoristischer Sinnspruch vom Altmeister der Reimkunst, Wilhelm Busch:
Sage nie: „Dann soll’s geschehen!“ Öffne dir ein Hinterpförtchen durch „vielleicht“ das nette Wörtchen, oder sag: „Ich will mal sehen.“
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